Pressemitteilung vom 9. April 2013

Professoren als Entrepreneurship Promotoren-

Gründungsförderung im Kontext der Forschungsallianz

 

PEP Promotorenprogramm

Die Forschungsinstitute der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft erarbeiten in ihrer Grund­lagenforschung international hoch beachtete Forschungsergebnisse. Diese Erkenntnisse bereichern nicht nur die Wissenschaft, sondern bilden nicht selten auch die Basis für ganz praktische Verbesserungen unser Aller Lebens­bedingungen. Der Weg von der Grundlagenforschung zur praktischen Umsetzung ist jedoch ein langer und kom­plexer. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte PEP Promotorenprogramm soll dazu beitragen, diesen Weg etwas begehbarer zu machen.

 

Hierzu sollen in Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und Helmholtz- Gemeinschaft verschiedene Möglichkei­ten der Unterstützung von Promotorenstrukturen für Gründungen im Rahmen eines Pilotprojekts analysiert und gestärkt werden. Das PEP Promotorenprogramm wird in den Schwerpunktregionen Köln-Bonn-Aachen, Göttin­gen-Hannover-Braunschweig und Magdeburg-Halle umgesetzt. Das Projekt wird vom Lehrstuhl für ABWL, Un­ternehmensentwicklung und Organisation, Prof. Dr. Mark Ebers, an der Universität zu Köln, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Nathusius, GENES GmbH Venture Services, durchgeführt.

 

Die Zielsetzung des PEP Promotorenprojekts besteht darin, eine größere Bereitschaft von Professoren zur Grün­dungsunterstützung zu bewirken. Hierdurch soll letztlich eine größere Anzahl und eine höhere Qualitätsstufe von Technologiegründungen erreicht werden. Die Etablierung einer Entrepreneurship Kultur, die Gewinnung von Pro­fessoren als Promotoren, die Unterstützung von Ausgründungsprojekten und die Etablierung von Kooperationen mit der Wirtschaft, dem regionalen Umfeld, anderen Forschungszentren und Universitäten sollen die Rahmenbe­dingungen für eine dynamisch wachsende Gründungsszene („Entrepreneurship-Ecosystem“) an den jeweiligen Standorten der Institute stärken.

 

Prof. Dr. Klaus Nathusius betont, dass nach bisherigen Erfahrungen im Forschungsumfeld die Inhaber von Füh­rungspositionen, wie Präsidenten, Vorstandsmitglieder, Institutsdirektoren, sowie Abteilungs- und Gruppenleiter, von entscheidender Bedeutung für die Initiierung von Gründungsvorhaben sind. Als Promotoren haben sie vielfäl­tige Möglichkeiten Gründungen durch Einsatz ihrer Erfahrungen und Netzwerkverbindungen zu fördern. Sie kön­nen Mitarbeiter sensibilisieren, motivieren, coachen und beraten sowie Personen in unterschiedlichen Organisati­onseinheiten vernetzen. Über ihre Promotorenrolle können sie einen Informationsaustausch initiieren und Arbeits­kontakte herstellen, als Vermittler zwischen Gründern und gründungsrelevanten Drittparteien auftreten und mit aktivem Networking Türen zu Pilotkunden, zu Kooperationspartnern und zu Unternehmen öffnen. Dabei bringen Promotoren ihre Erfahrungen mit Unternehmensgründungen, Einschätzungen von Verwertungsmöglichkeiten, praktischen Marktkenntnisse und ein breites Netzwerk an Kontakten, z.B. zu Wettbewerbern, Zulieferanten, Bera­tungseinrichtungen und Finanzierungsinstitutionen ein.

 

Als Instrumente der Überzeugung und der Hinführung von Professoren zur Beschäftigung mit der Gründungsthe­matik und zum Einarbeiten in den Aufgabenkatalog von Gründungs-Promotoren werden im PEP-Projekt spezielle Instrumente eingesetzt.

 

Köln, 09. April 2013

 

Aktuelles

Kontakt- und Terminvereinbarung

 

 

PEP Veranstaltungsprogramm 

Juli 2017

 

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04. Juli 2017

START Faculty Club Dinner mit

Uni.-Prof. Dr. Christine Radtke

 

18:00 - 21:00 Uhr

Göttingen

(Romantik Hotel Gebhards)

 

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